vergangene Weiterbildungen

14. Juni 2019: Rechenschwäche - Rechenstörung - Dyskalkulie

Freitag, 14. Juni 2019, 9.00 – 17.00 Uhr
Romerohaus Luzern, Kreuzbuchstrasse 44, 6006 Luzern

Leitung

MSc. Lis Reusser, dipl. Heilpädagogin und Psychologin, arbeitet als Dozentin für mathematische Lehr-/Lernstörungen und Praxisanleiterin am Institut für Heilpädagogik der PHBern und ist seit vielen Jahren in der Beratung und Weiterbildung von Lehrper-sonen und HeilpädagogInnen tätig. Langjährige Unterrichtserfahrung auf allen Stufen, Mitarbeit bei der Entwicklung von BeSMath und BASIS-MATH, kleine Privatpraxis zur Abklärung von mathematischen Lernschwierigkeiten und zur mathematischen Förde-rung. Mitautorin von Begleitmaterialien zum Zahlenbuch und der aktuellen Überar-beitung der Zahlenbücher 1 – 4.

Inhalt

Im ersten Teil geht es um typische Merkmale von Rechenschwierigkeiten und deren mögliche Ursachen. Anhand von Forschungsergebnissen wird gezeigt, welche zentralen Konzepte rechenschwache Lernende nicht verstanden haben und wie dies den weiteren Lernprozess beeinträchtigt.

Im zweiten Teil werden daraus Kriterien für sinnvolle Testinstrumente zur Erfassung von Rechenschwäche abgeleitet. Die Teilnehmenden reflektieren gängige Tests anhand dieser Kriterien und setzen sich mit der Diagnostik nach ICD-10 auseinander. Es wird aufgezeigt, wie eine differenzierte Abklärung erfolgen kann und welche Möglichkei-ten der Nachteilsausgleich beinhaltet – und welche nicht.

Im dritten Teil beschäftigen wir uns mit Fragen rund um Förderung und Beratung: Worauf gilt es im Unterricht präventiv zu achten? Welche Massnahmen sind bei Interventionen erfolgsversprechend und welche eher nicht? Was können Eltern zu Hause tun, und was sollten sie besser lassen?

Ziele der Weiterbildung:

Die Teilnehmenden

  • kennen typische Merkmale von Rechenschwierigkeiten
  • kennen Kriterien für Testinstrumente zur Erfassung von Rechenschwäche und können diese anwenden
  • kennen das mehrstufige Abklärungsverfahren
  • können Lehrpersonen und Eltern Hinweise zur Prävention von Rechenschwierigkeiten und zur Förderung bei Rechenschwäche geben
Organisation

Sandra Widmer, Schulpsychologischer Dienst Sarnen, Kommission Weiterbildung vipp

Preis

Fr. 150.- für vipp-Mitglieder
Fr. 180.- für Nichtmitglieder
(inkl. Mittagessen und Pausengetränke)

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15. März 2019: Diagnostik und Behandlung von Persönlichkeitsstörungen im Kindes- und Jugendalter

Freitag, 15. März 2019, 9.00 – 17.00 Uhr
Romerohaus Luzern, Kreuzbuchstrasse 44, 6006 Luzern

Handouts
Leitung

Susanne Schlüter-Müller, Prof. Dr. med., Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, tätig seit 1997 in eigener Praxis in Frankfurt und Oberärztin in der Forschung der UPK Basel, Schwerpunkt Erforschung und Behandlung von Persönlich-keitsstörungen im Jugendalter. Frau Prof. Schlüter-Müller engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für traumatisierte Flüchtlingskinder.

Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Klaus Schmeck war von 2006 bis 2015 Chefarzt und Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik (KJPK) an den Universitären Psychiatri-schen Kliniken Basel (UPK). Seit 2006 ist er zudem Ordinarius für Kinder- und Jugend-psychiatrie an der Medizinischen Fakultät der Universität Basel. Aktuell leitet er ein Forschungsprojekt zur Wirksamkeit von Psychotherapie für Jugendliche mit Borderline-Persönlichkeitsstörung.

Inhalt

Susanne Schlüter-Müller und Klaus Schmeck beschäftigen sich seit vielen Jahren mit Identitätsstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Dabei stellte sich ihnen die Frage, ob es gerechtfertigt und sinnvoll ist, bereits im Kindes-/Jugendalter die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung zu stellen. Nach wie vor wird diese Diagnose kontrovers disku-tiert. Es wird befürchtet, dass Kinder/Jugendliche durch die Diagnose einer Persönlich-keitsstörung stigmatisiert werden. Dem stehen neueste Forschungsergebnisse und die therapeutischen Erfahrungen der beiden Referenten gegenüber, die für die Verwen-dung des Konzepts der Persönlichkeitsstörung im Kindes- und Jugendalter sprechen. Werden komplexe psychische Störungen entsprechend benannt, können spezifische Behandlungsverfahren eingesetzt werden, um eine Chronifizierung der Störung so weit wie möglich zu verhindern.

Klaus Schmeck und Susanne Schlüter-Müller werden uns theoretisch und mit Fallbei-spielen ins Thema einführen und von der aktuellen Studienlage berichten. Sie werden auf die besondere Bedeutung von Störungen der Identität für die Entwicklung von Persönlichkeitsstörungen eingehen und Möglichkeiten der Erfassung von Identitäts-störungen darstellen. Anschliessend werden sie ihr Behandlungsprogramm AIT (Ado-lescent Identity Treatment) unter anderem anhand von Videobeispielen vorstellen.

Adolescent Identity Treatment ist eine Therapiemethode, die auf die Behandlung von Identitätsstörungen als dem zentralen Merkmal einer Persönlichkeitspathologie fokussiert. Die Therapiemethode integriert spezifische Techniken zur Behandlung von Persönlichkeitspathologien im Jugendalter auf der Grundlage der Objektbeziehungstheorie und modifizierten Elementen der Übertragungsfokussierten Psychotherapie. Weitere Elemente von AIT sind Psychoedukation, ein verhaltenstherapeutisch orientierter Homeplan und die intensive Einbeziehung der Eltern.

Organisation

René Buchmann, Schulberatung für Berufsbildung und Gymnasien, Kommission Weiterbildung vipp

Preis

Fr. 150.- für vipp-Mitglieder
Fr. 180.- für Nichtmitglieder
(inkl. Mittagessen und Pausengetränke)

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14. September 2018: Ursachen und Diagnostik der sozialen und emotionalen Entwicklung sowie therapeutische Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit einer Intelligenzminderung

Freitag, 14. September 2018, 9.00 – 17.00 Uhr
Romerohaus Luzern, Kreuzbuchstrasse 44, 6006 Luzern

Leitung

Dr. med. Rita Erlewein studierte Humanmedizin in Tübingen und Heidelberg mit anschliessender Dissertation. Sie arbeitete als Assistenzärztin in der Inneren Medizin in Spital und Landarztpraxis. Nach der Facharztausbildung in Pädiatrie war Rita Erlewein als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Tübingen im Bereich Neuropädia-trie tätig und erwarb 2009 den Zusatztitel in Neuropädiatrie. Rita Erlewein hat diverse psychotherapeutische Ausbildungen in Hypnotherapie nach M. Erickson, systemischer Therapie, NLP und SE-Traumatherapie nach Peter Levine. Von 2009 bis 2010 arbeitete sie im Kinderspital Luzern im Konsiliar- und Liaisonpsychiatrischen Dienst/KJPD. Seit 2011 ist sie Oberärztin in der heilpädagogisch-psychiatrischen Fachstelle für Sonderschulen der Lups.

Inhalt

Auffälligkeiten im Verhalten eines Kindes mit Intelligenzminderung treten häufig auf. Sie sind immer eine Form von Kommunikation und drücken eine Unausgeglichenheit im Lebensgefühl aus. Sie können z.B. auf sozio-emotionale Entwicklungsdefizite, auf Störungen in der Bindungsentwicklung oder Schwierigkeiten in der Kommunikation hinweisen.

Ursachen für auffälliges Verhalten sind 5 kardinalen Bereichen zuzuordnen, die Sie an diesem Tag kennen lernen. Sie werden genauer über Aspekte der sozio-emotionalen Entwicklung informiert, weil sie aus heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen die schlüssigsten Zusammenhänge zu herausforderndem Verhalten bieten. Sie werden etwas über Hirnstruktur und Hirnreifung erfahren, die den Entwicklungsschritten zu Grunde liegen.

Weil die Prävalenz einer Autismus-Spektrum Störung (ASS) bei Intelligenzminderung mit der Schwere der Intelligenzminderung zunimmt, erfahren Sie etwas über die Früh-symptome. Eine kleine Videosequenz wird Ihnen multisystemische und multimodale Unterstützungsmöglichkeiten zeigen.

Die psychische Stabilität der Eltern wird weniger durch den Grad der Behinderung als durch die Belastungen durch ein auffälliges Verhalten bei ihren betroffenen Kindern beeinflusst (Klaus Sarimski, 2008), weshalb sie einer besonderen zusätzlichen Wahrnehmung bedarf. In der Weiterbildung wird Ihnen zudem die Bedeutung dieser systemischen Aspekte rund um ein Kind mit einer Intelligenzminderung aufgezeigt.

Organisation

Bea Maag, Schulpsychologischer Dienst Willisau, Kommission Weiterbildung vipp

Preis

Fr. 150.- für vipp-Mitglieder
Fr. 180.- für Nichtmitglieder
(inkl. Mittagessen und Pausengetränke)

zum Anmeldeformular

 

18. Mai 2018: Depressive Störungen bei Kindern und Jugendlichen

Freitag, 18. Mai 2018, 9.00 – 17.00 Uhr
Romerohaus Luzern, Kreuzbuchstrasse 44, 6006 Luzern

Leitung

Prof. Dr. rer. soc. Patrick Pössel studierte Psychologie in Giessen, Mainz und Tübingen. Neben seiner Tätigkeit als Therapeut in einer privaten Praxis und der psychologischen Ambulanz des Psychologischen Institutes in Tübingen entwickelte und evaluierte Prof. Pössel das international eingesetzte Depressionsprogramm LARS&LISA als Teil seiner Tätigkeit erst als post-doc Stipendiat und dann als wissenschaftlicher Assistent. Seit er
an der Vanderbilt University und derzeit an der University of Louisville in den USA arbeitet, hat Prof. Pössel LARS&LISA an unterschiedliche kulturelle Gegebenheiten in den USA angepasst, weiterentwickelt und weiter evaluiert.

Inhalt

In dieser Weiterbildung stehen die Symptomatik, Diagnostik, Ätiologie und verhaltenstherapeutischen Behandlungsmethoden von Depressionen im Kindes- und Jugendalter im Zentrum. Das Erscheinungsbild und die Symptomatik in verschiedenen Altersgruppen werden dargestellt. Innerhalb der Ätiologiemodelle werden speziell solche Modelle behandelt, die direkt mit relevanten kognitiven und kognitiv-verhaltenstherapeutischen Interventionen in Verbindung stehen. Spezifische therapeutische Techniken werden mit praktischen Beispielen, Übungen und therapeutischen Materialien vorgestellt, darunter Verhaltensaktivierung, kognitive Umstrukturierung sensu Beck, soziales Kompetenztraining und Wertearbeit nach ACT.

Ziel der Weiterbildung

Die TeilnehmerInnen lernen die diagnostischen, differenzialdiagnostischen, ätiologischen und verhaltenstherapeutischen Aspekte von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen kennen. Durch die praktischen Beispiele, Übungen und therapeutischen Materialien können die TeilnehmerInnen die Inhalte der Weiterbildung direkt in ihrem therapeutischen Alltag einsetzen.

Organisation

Willi Müller, Schulpsychologischer Dienst Emmen, Kommission Weiterbildung vipp

Preis

Fr. 150.- für vipp-Mitglieder
Fr. 180.- für Nichtmitglieder
(inkl. Mittagessen und Pausengetränke)

 

16. März 2018: Wie das Sicherheitserleben gestärkt werden kann

Eine Einführung in die Hypnose und der Einsatz von hypnosystemischen Methoden bei Angst und Befürchtungen im Kindes- und Jugendalter

Freitag, 16. März 2018, 9.00 – 17.00 Uhr
Romerohaus Luzern, Kreuzbuchstrasse 44, 6006 Luzern

Leitung

lic.phil. Susy Signer-Fischer, Fachpsychologin für Psychotherapie und Kinder- & Jugendpsychologie FSP, tätig am Zentrum für Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie ZEPP der Universität Basel und zudem Tätigkeit am Zentrum für systemische Therapie und Beratung ZSB in Bern. Während vieler Jahre war sie in leitender Funktion in der Familien- und Erziehungsberatung tätig. Sie engagiert sich in der Aus- und Weiterbildung von PsychotherapeutInnen, dabei insbesondere im Bereich Hypnosetherapie, Familientherapie und Kinderpsychotherapie.

Inhalt

An Hand des Themas Angst, Angststörungen und Schulangst, alltägliche Befürchtungen von Kindern und Jugendlichen werden Grundlagen der hypnosystemischen Beratung und Psychotherapie vermittelt. Dabei interessiert besonders wie Kinder und Jugendliche in ihrem Sicherheitserleben, in ihrer Selbstwirksamkeit und angemessener Selbstverantwortung gestärkt und unterstützt werden können. Es werden hypnosystemischen
Methoden vorgestellt und erarbeitet. Das Ziel ist es, dass Sie Ihre methodische Zugangsweise um einige einfach anwendbare Instrumente aus der Hypnosetherapie erweitern können.

Organisation

Barbara Spillmann, Abteilung Schulpsychologie Schwyz, Kommission Weiterbildung vipp

Preis

Fr. 150.- für vipp-Mitglieder
Fr. 180.- für Nichtmitglieder
(inkl. Mittagessen und Pausengetränke)

 

22. September 2017: Macht das Gehirn die Seele?

Freitag, 22. September 2017, 9.00 – 17.00 Uhr
Romerohaus Luzern, Kreuzbuchstrasse 44, 6006 Luzern

Leitung

Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth wurde 1942 in Marburg/Lahn in Deutschland geboren. Er studierte Philosophie, Germanistik und Musikwissenschaft in Münster und Rom und promovierte 1969 zum Dr. phil. in Philosophie. Danach studierte er Biologie in Münster und Berkeley/Kalifornien und promovierte 1974 zum Dr. rer. nat. in Zoologie. Er ist seit 1976 Professor für Neurobiologie an der Universität Bremen und war bis 2008 Direktor am dortigen Institut für Hirnforschung. Von 1997-2008 war er Gründungsrektor des Hanse-Wissenschaftskollegs in Delmenhorst bei Bremen und von 2003-2011 Präsident der Studienstiftung des deutschen Volkes. Er hat rund 220 Veröffentlichungen geschrieben, darunter 13 Bücher. Er ist Träger des deutschen Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse und des Niedersächsischen Verdienstordens.

Inhalt Vormittag
Die Entwicklung der kindlichen psyche und Persönlichkeit und die Grundlagen ihrer Störungen aus Sicht der Neurobiologie

Die vor- und nachgeburtliche Entwicklung der kindlichen und jugendlichen Psyche und Persönlichkeit wird von fünf Faktoren bestimmt: (1) den Genen, (2) den epigenetischen (d. h. gen-regulatorischen) Mechanismen, (3) den vorgeburtlichen Einflüssen des mütterlichen Gehirns auf das Gehirn des ungeborenen Kindes, (4) den nachgeburtlichen Prägungs- und Bindungserfahrungen und (5) Erfahrungen und Erziehung im späteren Kindesalter. Jeder dieser Faktoren kann positiv oder negativ ausfallen und sich zusammen mit den anderen Faktoren in seiner Wirkung verstärken oder abschwächen. Am wichtigsten sind die Faktoren (2), (3) und (4): sie stellen die Weichen für die gesamte spätere Entwicklung im Sinne einer psychischen Widerstandsfähigkeit
(Resilienz) oder Verletzlichkeit (Vulnerabilität).

Inhalt Nachmittag
Möglichkeiten und Grenzen der Behandlung psychischer Belastungen und Störungen im Kindes- und Jugendalter (Beratung und Therapie)

Im Vortrag werden die Ergebnisse internationaler Studien zur Wirksamkeit unterschiedlicher Psychotherapieverfahren, d.h. Verhaltenstherapie, Kognitive Therapie, Psychoanalyse, tiefenpsychologische und psychodynamische Verfahren sowie anderer Verfahren präsentiert und diskutiert. Anschliessend werden die unterschiedlichen Wirkmodelle der genannten Verfahren aus Sicht der Neurowissenschaften untersucht, und es
werden daraus Rückschlüsse für eine Verbesserung der Wirkung von Psychotherapie gezogen.

Die Weiterbildung richtet sich sowohl an Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten als auch an Psychologinnen und Psychologen in Beratungsfeldern wie Schulpsychologie, Berufsberatung usw.

Literatur

G. Roth und N. Stüber: Wie das Gehirn die Seele macht. Klett-Cotta, Stuttgart 2014
G. Roth und A. Ryba: Coaching, Beratung und Gehirn. Neurobiologische Grundlagen wirksamer Veränderungskonzepte. Klett-Cotta, Stuttgart 2016
N. Strüber: Die erste Bindung. Wie Eltern die Entwicklung des kindlichen Gehirns prägen. Klett-Cotta, Stuttgart 2016

Organisation

Sandra Widmer, Schulpsychologischer Dienst Sarnen, Kommission Weiterbildung vipp

Preis

Fr. 150.- für vipp-Mitglieder
Fr. 180.- für Nichtmitglieder
(inkl. Mittagessen und Pausengetränke)

 

19. Mai 2017: ADHS und Autismus

Freitag,19. Mai 2017, 09:00 - 17:00 Uhr
Romerohaus Luzern, Kreuzbuchstr. 44, 6006 Luzern
 
ausgebucht
Leitung: Prof. Dr. Peter Schneider

studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie. Er lebtund arbeitet in Zürich als Psychoanalytiker und lehrt als Professor für Pädagogische und Entwicklungspsychologie an der Uni Bremen sowie als Privatdozent für klinische Psychologie und Psychoanalyse an der Universität Zürich. Ausserdem betätigt er sich als Satiriker (SRF3 und Sonntagszeitung) und Kolumnist (Tagesanzeiger und Bund). Er ist Autor zahlreicher Bücher zu psychoanalytischen, aber auch gesellschaftspolitischen Themen. Zusammen mit Zwi Guggenheim veranstaltete er zwei Tagungen zu ADHS und zum Autismus. Mit Bruno Deckert verlegt er die Reihe "Sphèressays", in der auch die Bände zu den Tagungen erschienen sind.

Inhalt

Sowohl ADHS als auch Autismus sind verhältnismässig neue Diagnosen. Autismus ist seit etwa siebzig Jahren eine eigenständige psychische Krankheit; ADHS ist noch jüngeren Datums. In unserer Weiterbildung soll es nicht vor allem darum gehen zu erklären, was die Ursachen dieser psychischen Störungen sind, sondern auf einer wissenschafts-theoretischen und -historischen Ebene nachzuzeichnen, wie Diagnosen entstehen, wie sie sich stabilisieren und in welchen Konfliktfeldern sie ihren Ort finden. Dabei wird das Zusammenspiel verschiedener Kräfte deutlich, welche Diagnosen im berühmten bio-psycho-sozialen Dreieck verschieben und den Diskurs über die Diagnose bestimmen.

Organisation

Willi Müller, Schulpsychologischer Dienst Emmen, Kommission Weiterbildung vipp

Preis

Fr. 150.-- für vipp-Mitglieder, Fr. 180.-- für Nichtmitglieder
(inkl. Mittagessen und Pausengetränke)

 

vipp-Sekretariat

Susanne Mattmann
Usserhus 2
6023 Rothenburg

sekretariat(at)vipp.ch


News
Fotos vom Jubiläumsfest
40 Jahre vipp vom 31.8.2019

Termine

vipp Samichlaus:
Freitag, 6. Dezember 2019
in Sempach
(Anmeldung im Mitgliederbereich oder per Mail an sekretariat@vipp.ch)

MV 2020:
Freitag, 1. Mai 2020
in Emmenbrücke
(Details folgen)


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